Sozialverhalten

Die Bemerkungen zum Arbeits- und Sozialverhalten werden auf der Grundlage des Zeugniserlasses (siehe Seite “Arbeits- und Sozialverhalten) gegeben. Folgende Aspekte fließen in die Bewertung mit ein.

 

  1. A) verdient besondere Anerkennung

    Der Schüler/ Die Schülerin…- kann eigenes Handeln selbstständig reflektieren.

    – setzt sich aktiv für die Einhaltung der Regeln (Schulordnung etc.) ein.

    – beteilig sich aktiv daran, Konflikte friedlich zu regeln und Lösungsmöglichkeiten zu finden.

    – ist hilfsbereit gegenüber Mitschülern/ -innen und Lehrer/innen und kann die eigenen

    Interessen zurückstellen.

    – setzt sich für Schulfrieden (Klassenfrieden) ein.

    – zeigt Zivilcourage (Mut).

    – übernimmt Verantwortung.

    – setzt sich für die Interessen der Mitschüler/ der Klasse ein.

    – übernimmt Aufgaben für die Schul- und Klassengemeinschaft

 

  1. B) entspricht den Erwartungen in vollem Umfang

Der Schüler/ Die Schülerin…

– ist hilfsbereit und /oder rücksichtsvoll gegenüber den Mitschülern.

– kann gut mit Mitschülern zusammenarbeiten.

– hält die vereinbarten Regeln ein.

– fügt sich gut in die Klassengemeinschaft ein.

– wirkt mit ihrer/seiner ausgeglichenen Art positiv auf die Klassengemeinschaft.

– kann Konflikte altersangemessen und geschickt lösen.

– übernimmt Aufgaben für die Schul- und Klassengemeinschaft

 

  1. C) entspricht den Erwartungen

Der Schüler/ die Schülerin…

– bemüht sich um Rücksichtnahme.

– ist bereit, mit ihren/seinen Mitschülern zusammenzuarbeiten, arbeitet aber lieber

alleine.

– ist bemüht, die vereinbarten Regeln einzuhalten.

– fügt sich in die Klassengemeinschaft ein.

– kann Konflikte altersangemessen lösen.

– ist hilfsbereit gegenüber Mitschülern/-innen.

– übernimmt gelegentlich Aufgaben für die Schul- oder Klassengemeinschaft

 

  1. D) entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen

Der Schüler/ Die Schülerin…

1) kann eigenes Handeln trotz Hilfe nur selten reflektieren.

2) hält Regeln oft nicht ein.

3) zeigt ein anderes/ unterschiedliches Sozialverhalten je nach Fach und Lehrer.

4) übernimmt zusätzliche Aufgaben erst nach Aufforderung.

5) stört manchmal den Unterrichts- bzw. Schulfrieden.

6) sollte mehr Einfühlungsvermögen gegenüber Andersdenkenden zeigen (sich

    bemühen).

7) kann Konflikte noch nicht altersangemessen lösen.

8) hat zeitweise Schwierigkeiten, sich in die Gruppe/ Klassengemeinschaft

   einzufügen.

 

  1. E) entspricht nicht den Erwartungen

Der Schüler/ Die Schülerin…

1) kann eigenes Handeln trotz Hilfe nicht reflektieren.

2) hält Regeln (Ordnungen) sehr selten ein.

 3) zeigt keine Hilfsbereitschaft.

4) lehnt zusätzliche Aufgaben ab.

5) kann nicht mit den bei der Gruppenarbeit gegebenen Freiräumen umgehen und

hemmt so den Lernfortschritt der Mitschüler.

6) achtet seine Mitschüler zu wenig und verletzt sie mit ihren / seinen Äußerungen.

7) zeigt wenig Bereitschaft und Fähigkeit, Konflikte altersangemessen zu lösen.

8) stört den Unterrichtsfrieden- bzw. Schuldfrieden durch:

a) Gewaltanwendung (verbal-nonverbal) oder durch gefährdendes Verhalten
b) Mobbing/ Bedrohung von Mitschülern. c) unter Druck setzen von Mitschülern.
d) Vandalismus.  e) Zerstörung von fremdem Eigentum


Es wird  darauf hingewiesen, dass es sich bei der 3. Abstufung „entspricht den Erwartungen“ keineswegs um eine negative Aussage handelt. Diese Bewertung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen im Allgemeinen und ohne nennenswerte Einschränkung entspricht. Diese Formulierung ist damit die Regel an unserer Schule. Hierauf haben sich die Realschulen und die Haupt- und Realschulen im Landkreis Emsland und in der Grafschaft Bentheim geeinigt, damit insbesondere bei den Bewerbungszeugnissen eine Vergleichbarkeit innerhalb des Emslandes und der Grafschaft besteht