Frankreichaustausch

Austausch im Schuljahr 2011/2012

Bonjour! Salut! On y va!

Frankreich_Fahne

Am Donnerstagabend, 7. Juni 2012 trafen um 17.45 Uhr 20 französische Austauschschüler aus Mouthe (Franche-Comté), Ostfrankreich im Bahnhof Rheine ein und wurden dort sehnsüchtig von ihren Partnern der Liudger-Realschule erwartet.

 Da die Emsbürener S

chüler/Innen bereits im Januar in Frankreich ihre Partner kennen lernten, freuten sich alle auf ein Wiedersehen.

9 Tage ohne unsere Familie in einem fremden Land

 20 Schüler der 8. und 9. Klasse des WPK Französisch haben sich mutig dem Leben in einer fremden Austauschfamilie gestellt.

Aufgrund der Bek

anntschaft von Frau Schulte konnte sie uns einen Austausch nach Mouthe (Ostfrankreich) ermöglichen, auf den wir im Unterricht gut vorbereitet wurden. Vom 18.01.2012 – 26.01.2012 haben wir versucht, uns mit einem Gemisch aus Französisch, Englisch und Deutsch zu verständigen. Bevor wir endgültig verzweifelten, halfen uns Frau Schulte und Frau Lührmann, die uns begleitet haben. Trotz der peinlichen Momente zwischendurch hatten wir viel Spaß und haben uns tapfer geschlagen.

 Die Gastfamilien

Gastfamilie

Am Mittwochabend wurden wir Schüler von unseren Gastfamilien am Bahnhof in Yverdon (Schweiz) empfangen. Die Eltern begrüßten uns mit einem Wangenküsschen, was unsere erste Überraschung war.

Am Essenstisch wurde dann viel erzählt und gelacht. Alle haben sich sehr gut mit Familien, Partnern und Freunden verstanden.

Es fiel auf, dass die Familien in Frankreich zusammenhalten und viel miteinander unternehmen. Am Wochenende fuhren wir mit der ganzen Familie Ski und wir hatten sehr viel Spaß.

Zum Essen in der Familie gibt es zu sagen, dass es viel Französisches, aber auch Internationales zu essen gibt.

Außerdem wird zu allen Gerichten Baguette gereicht, sodass jede Familie mindestens drei Baguettes am Tag verzehrt. Beim Essen war die Stimmung locker und lustig und es wurde sehr viel geredet.

Anschließend lernten wir das französische Fernsehen kennen oder es wurden Konsolenspiele gespielt.

Insgesamt war die Stimmung toll und alle haben sich bestens mit ihren Gastfamilien verstanden.

 Unsere Aktivitäten

Schneeschuhlaufen:

Um nicht beim Wandern einzusacken, trugen wir große achtförmige Schneeschuhe. Auf dem Weg gab es vereinzelt Schwierigkeiten, wie z.B.

Stürze oder hochprozentige Steigungen. Eine weitere Hürde war für uns, dass wir einmal vom Weg abkamen und uns deshalb auf dem Rückweg  stark beeilen mussten.

 Besichtigung der Umgebung:

In Ornans besuchten wir ein Museum, in dem Bilder des Künstlers Gustave Courbet ausgestellt wurden. In einer Führung merkte man, dass der Künstler eine Vorliebe für Bilder aus der Natur hatte, und deshalb malte er auch viel Gemälde von der Quelle des Doubs in Mouthe. Nach der Besichtigung fuhren wir nach Besancon, das ist die Hauptstadt der Region Franche-Comté, wo wir in der Kantine eines Gymnasiums aßen. Danach hatten wir noch Zeit zur freien Verfügung, um z.B. shoppen zu gehen.

 Besichtigung einer Käserei:

In Métabief besuchten wir ein Fort, in dem sich eine Käserei befindet. Das Besondere an diesem In der Käsereiburgähnlichen Gebäude ist, dass es völlig mit Erde bedeckt ist. Ein Mitarbeiter der Käserei erklärte uns die zum Teil sonderbaren Vorschriften für die Fertigung des Comtés, eines Käses aus der Franche-Comté. Als wir in den Lagerhallen des Betriebes waren, überkam unsKäserei ein stechender Geruch, welcher durch die vielen Käselaibe hervorgerufen wurde. Am Ende der Führung, gab es eine Verkostung, wobei die Meinungen über den Geschmack auseinander gingen.

 Ski-Langlauf:

Ein weiteres schönen Erlebnis während des Frankreichaustausches war der Ski-Langlauf. Wir fuhren auf einem Ski-Rundkurs mit wackeligen Skiern und Stöcken. Für viele war es anfangs schwer, aber nach einer Zeit wurde man immer sicherer. Durch viele Unfälle, die häufig nach schwierigen Abfahrten vorkamen und manchmal in Massenkarambolagen endeten, kamen wir am Ende viel zu spät zum Bus.