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Zehntklässler auf Tagen religiöser Orientierung in der Jugendbildungsstätte des Benediktiner-Klosters in Gerleve im Herbst 2009

Noch angeschlagen von den Emsbürener Kirmestages machten wir uns am 31. September begleitet von unseren Lehrern Frau Hüer, Frau Theißing und Herrn Rosen auf den Weg nach Gerleve. Wir hatten zwar von den vorherigen 10. Klassen gehört, dass die Schulendtage eine tolle Sache wären, aber der Gedanke an Tage im Kloster war für uns doch noch etwas gewöhnungsbedürftig. Als wir dann mit Sack und Pack beladen in der Bildungsstätte ankamen, wurden wir sogleich von unseren Teamern begrüßt. Für jede Klasse waren jeweils zwei Teamer zuständig, die uns dann zuerst einmal die ganze Anlage zeigten. In den folgenden Tagen verbrachten wir die Zeit mit Gesprächskreisen, Spielen, Meditationen, Tanzen und anderen kreativen Arbeiten. Natürlich hatten wir auch genug Freizeit, in der wir kickern, Billiard und Fußball spielen oder einfach nur mit unseren Freunden abhängen konnten. An einem Abend war in jeder Gruppe ein Mönch zu Gast . Wir konnten ihm alle möglichen Fragen zu seinem Leben im Kloster stellen. Dabei stellten wir fest, dass Mönche gar nicht so weltfremd sind, wie man vielleicht denkt. Wer Lust hatte, konnte auch an den Messen in der Klosterkirche teilnehmen und dort den gregorianischen Gesängen der Mönche lauschen (nicht ganz die Musik, die wir sonst so hören!). Über die Dauer der drei Tage hatten wir die Aufgabe für einen unserer Mitschüler, den wir durch Zettel Ziehen zugelost bekommen hatten, Engel zu spielen. Niemand durfte wissen, wer sein Engel war. Ein netter Brief oder ein Bonbon vor der Tür waren Zeichen der Engel. Das war eine gute Sache und tatsächlich nahmen alle ihre Aufgabe sehr ernst, so dass sich jeder über nette Überraschungen freuen konnte. Erst am letzten Tag wurde aufgeklärt, wer wen beengelt hatte. Durch diese drei Tage lernten wir vielmehr über unsere Mitschüler kennen als wir uns vorher vorgestellt hatten. Die Besinnungstage haben sehr viel gebracht für unsere Klassengemeinschaft und die Stimmung untereinander war die ganze Zeit super. Genauso so super war auch das Essen. Kompliment an die Küche! Abends überließen die Teamer uns dann wieder der Aufsicht unserer Lehrer. Einige Jungen spielten mit Frau Theißing und Frau Hüer Doppelkopp, andere spielten Billiard oder chillten mit ihren Freunden . Nachts hatten unsere Lehrer dann genug damit zu tun, uns in die richtigen Zimmer zu scheuchen , was sich als gar nicht so einfach herausstellte. Alles in allem waren unsere Besinnungstage informativ, hilfreich und sehr spaßig, jedoch viiieeeel zu kurz. Und als wir dann von unseren Teamern, die wirklich immer super gut drauf waren, gelobt wurden als beste Gruppe, die sie seit langem gehabt hätten, wären wir am liebsten da geblieben. Also zukünftige Zehntklässler, viel Spaß auf euren Besinnungstagen und genießt diese Tage, denn ihr werdet sie nicht so schnell vergessen.
Lisa Rammes und Franziska Nurmann (Kl. 10b)
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