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Emsbüren
 

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      Presseberichte

 

Emsbüren gewinnt Verzinkerpreis                                       Lingener Tagespost, 28.02.2012

Prämierte Stele ist Ergebnis des ersten emsländischen Schmiedetreffens

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Die schmiedeeiserne Stele an der St.-Andreas-Pfarrkirche wurde im Rahmen des ersten emsländischen Schmiedetreffens nach Zeichnungen Emsbürener Schülerinnen und Schüler kreiert und jetzt mit dem mit 1500 Euro dotierten Deutschen Verzinkerpreis ausgezeichnet. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. Aus der Ideenschmiede Emsbürener Schülerinnen und Schüler stammen die fantastischen Kreationen, die an einer Stele neben der St.-Andreas- Pfarrkirche in feuerverzinktem Stahl für die Ewigkeit gebannt sind.

Das Gitter ist eindrucksvolles Ergebnis eines Malwettbewerbs anlässlich des ersten emsländischen Schmiedetreffens auf dem Emsbürener Heimathof. Als vorbildliches Gemeinschaftsprojekt wurde das schmiedeeiserne Kunstwerk jetzt vom Industrieverband Feuerverzinken mit dem Deutschen Verzinkerpreises bedacht. Die Auszeichnung ist aufgenommen in der Stiftung für Deutsche Baukultur und zählt zu den bedeutenden Architekturpreisen in der Metallgestaltung. Verbunden mit der Prämierung ist ein Preisgeld von 1500 Euro, das zu gleichen Teilen den Schülern der Hermann-Gmeiner-Schule, der Hauptschule und der Liudger-Realschule zugute kommt.

„Mit dem Deutschen Verzinkerpreis zeichnen wir eine Idee aus, die enorme Strahlkraft hat“, betonten die Laudatoren Gerd Deimel und Harald Goetz vom Industrieverband Feuerverzinken und zeigten sich begeistert, dass die Jugend in die Faszination eines jahrtausendealten Handwerks eingebunden wurde.

Auch Bürgermeister Bernhard Overberg äußerte seinen Respekt vor dem Erfolg der Schüler und betonte: „Hier zeigt sich, dass tatsächlich jeder seines Glückes Schmied sein kann.“ Sein Dank galt insbesondere den ideenreichen Schülern und allen, die das erste emsländische Schmiedetreffen nach Emsbüren geholt und damit auch den Grundstock für die Auszeichnung gelegt hatten.

Rund 40 Schmiedemeister aus fünf Nationen hatten der Stele ihre einmalige Form „designed in Emsbüren“ eingehämmert.

Initiatoren der ersten Stunde waren der Emsbürener Unternehmer Hermann Paus, der als Ehrenobermeister der Metall-Innung eine tiefe Verbundenheit zu Handwerk und Heimat pflegt, sowie Edith Uhlenberg als Vorsitzende des Kulturkreises Kirchspiel Emsbüren. Sie zeigten sich überzeugt: „Das erste emsländische Schmiedetreffen hat den Bekanntheitsgrad des Schmiedehandwerks vor Ort ebenso gestärkt wie den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinde. Die daraus resultierende Stele ist künstlerischer Wohlgenuss fürs Auge und bleibende Erinnerung an ein starkes Gemeinschaftsprojekt.“

Für Pfarrer Thomas Burke hinterlässt das Schmiedetreffen nicht nur mit der Stele schmiedeeiserne Spuren in Emsbüren, sondern auch die schöne Geste, dass die Eltern der Erstkommunionkinder im Kirchspiel ein Kreuz schmieden. Aus Sicht der Schüler erinnerte sich Johanna Wobbe an die kreative Herausforderung der zeichnerischen Metallgestaltung, die allen Beteiligten großen Spaß gemacht hatte. Das Schmiedehandwerk gehört eben auch bei jungen Leuten noch lange nicht zum alten Eisen.

 

28 Schüler in sechs Handwerksbetrieben                                              Lingener Tagespost, 30.01.2012

Projekt zur beruflichen Orientierung wird fortgesetzt

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Bravour hat das Berufsorientierungsprojekt kolping@school die Bewährungsprobe bestanden und geht zum zweiten Schulhalbjahr mit noch mehr Jugendlichen und weiteren Handwerksbetrieben in eine neue Runde. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. kolping@ school: Mit diesem Gemeinschaftsprojekt zur Berufsorientierung macht die Kolpingsfamilie in der Gemeinde Emsbüren nicht nur Schule, sondern bringt auch die Philosophie ihres Gründervaters an die Bildungseinrichtungen.

Denn so wie Adolph Kolping einst die über Land ziehenden Handwerksgesellen mit ihren Problemen nicht allein ließ, begleitet die Kolpingsfamilie in Kooperation mit der örtlichen Wirtschaft und den Schulen die Jugendlichen der Hauptschule und der Liudger-Realschule in Emsbüren auf dem nicht immer schnurgerade verlaufenden Weg in die Vielfalt der Berufswelt.

Zum Abschluss des Pilotprojekts kolping@school am Ende des ersten Schulhalbjahres zogen Vertreter der Kolpingsfamilie, der teilnehmenden Unternehmen, der Schulen und nicht zuletzt der Jugendlichen im Michaelsheim in Emsbüren ein überaus positives Fazit. Der Erfolg der „Berufe-Rallye“ spiegelt sich besonders darin wider, dass die freiwillige Aktion im Rahmen der offenen Ganztagsschule im zweiten Schulhalbjahr mit noch mehr Teilnehmern und weiteren Unternehmen in eine neue Runde gehen wird.

„Mit dieser mustergültigen Aktion hat die Kolpingsfamilie Emsbüren nicht nur den Zahn der Zeit, sondern ganz offensichtlich auch den Nerv der Schüler getroffen“, begrüßte Hermann Josef Pieper, Schulleiter der Liudger-Realschule, auch im Namen seines Kollegen Claus Alfes von der Hauptschule, die Etablierung von kolping@school.

26 Schülerinnen und Schüler der siebten bis neunten Klassen haben über ein halbes Jahr hinweg in der Maschinenfabrik Paus, der Tischlerei Dankelmann, dem Bauunternehmen Jost-Westendorf, der Fleischerei Rohrbach, der Bäckerei van Lengerich und dem Heizungs- und Sanitärbetrieb Bußmann nicht nur Theorie, sondern vor allem auch die Praxis von sechs Emsbürener Handwerksbetrieben kennengelernt.

Ab Februar werden 28 Jugendliche intensiv in den beruflichen Handwerkeralltag der BvL Maschinenfabrik, von Farben Fangmeyer, Kleihues Betonteile, Fahrzeugbau Dülmer und Tiefbau Nie-Tieke schnuppern und dabei vielleicht ihre „Berufung“ finden, hofften die Organisatoren.

„Ihr macht eine Riesenwerbung für eure Generation, denn von ,null Bock’ seid ihr meilenweit entfernt“, äußerte Hermann-Josef Quaing, stellvertretender Vorsitzender der Kolpingsfamilie Emsbüren, seinen Respekt vor der anpackenden Eigeninitiative der Jugendlichen und dem Interesse an ihrer beruflichen Zukunft.

Bevor die Teilnehmer ihre Zertifikate entgegennehmen und sich auf die Bratwürstchen vom bei Paus selbst geschweißten Grill freuen konnten, galten Dank und Anerkennung von Hermann-Josef Quaing allen, die sich mit viel Herzblut, Tatkraft und Ideenreichtum für die Berufe-Rallye engagiert haben und dies auch zukünftig tun werden: Denn für das Schuljahr 2012/13 ist nach Quaings Angaben wiederum eine Neuauflage von kolping@school geplant. Dann sollen aller Voraussicht nach soziale Berufe in den Blickpunkt genommen werden.

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Kinder überzeugten in der Rolle der Piraten              Lingener Tagespost, 17.12.2011

Emsbüren: Glanzvolle Premiere an Liudger-Realschule

Gruppenbild mit Krokodil: Die glanzvolle Premiere des Musicals „Das geheime Leben der Piraten“ begeisterte an der Liudger-Realschule in Emsbüren. Foto: Anne Bremenkamp

Piratenmusical

 

bk Emsbüren. „Grausam und mitleidlos sind wir der Schrecken der Meere. Jeder Pirat hat sein dunkles Geheimnis, und so mancher zeigt erst bei Nacht sein wahres Gesicht.“ Ihr wahres Talent hingegen bewiesen die Kinder der Klasse 6a der  Liudger-Realschule Emsbüren, die überzeugend in die Rolle einer wilden Piratenmeute schlüpften.

Sie offenbarten auf der glanzvollen Premiere des Musicals „Das geheime Leben der Piraten“ mit viel Spielfreude ihr musikalisches, schauspielerisches und komödiantisches Können. Das Augen und Ohren gleichermaßen verwöhnende Bühnenwerk ersetzte zum ersten Mal die traditionelle Weihnachtsfeier der Schule und begeisterte gleich ein großes Publikum, denn auch vor der Bühne hatten „nicht nur die Seegurken“ ganz viel zu lachen.

Über Monate hinweg hatte die Klasse 6a unter der ideenreichen Federführung ihres Musiklehrers Manfred Hachmer, der tatkräftigen Begleitung von Klassenlehrerin Annette Lührmann und der musischen Beratung von Theaterpädagogikstudent Benedict Kömpf Texte gelernt, Melodien verinnerlicht, Szenenabläufe geprobt, Mimik und Gestik vervollkommnet und dabei stets ihre gute Laune behalten. Das Ergebnis harter Arbeit war ein mitreißendes Bühnenspektakel, das dem „Musical mit Pfiff“ aus der Feder des Komponisten Andreas Schmittberger ein unvergleichliches Flair „made in Emsbüren“ verlieh.

 Kreative Schüler

 Das Gütesiegel emsländischer Machart traf nicht nur auf die Akteure zu, sondern auch auf die atmosphärische Bühnenkulisse, die dank kreativer Schüler zweier Kunst-Wahlpflichtkurse unter der Leitung von Hildegard Hüer imposante Gestalt angenommen hatte. Die Nachwuchskünstler, mit Liebe zum Detail kostümiert und maskiert, setzten den Charakteren des Stücks ihren eigenen charmanten Stempel auf. So boten Prinzessin Filomena und ihre Zofe Donna Dolores den wilden Rabauken der „Esmeralda“ unerschrocken die Stirn und wiesen auch den französisch näselnden Käptn, den abenteuerlustigen Haihappen-Joe, den einäugigen Spanier, den kleinen Knut, den alten Iren und selbst das gefräßige Krokodil resolut in ihre Schranken.

Mit originellen Dialogen und eingängigen Liedern wie dem „El Crocodilio Schnarcho“, dem „Haifischflossen-Jig“ oder der „Samba del Mar“ nahmen Solisten und Chor das Publikum mit auf die spannende Suche nach einem geheimnisvollen Schatz.

Hinter drei Palmen, zwei Vulkanen und einem Fluss versteckt, versprach er Reichtum und Ruhm. Dieses fanden die Piraten nicht in Form von Gold und Diamanten, sondern in der Person des coolen Produzenten Boleman, der angesichts einer vorbildlichen Leistung aller Beteiligten versprach: „Ich bring euch in die Charts!“

 

Lingener Tagespost, 25.11.2011

Welcher Beruf passt zu wem?

„kolping@school“ in Emsbüren: Schüler lernen das Handwerk besser kennen

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Im Rahmen der Aktion „kolping@school“ formten Emsbürener Schüler in der Bäckerei van Lengerich vorweihnachtliche Stutenkerle und bekamen einen lebendigen Einblick in die Backkunst, eines der ältesten und traditionsreichsten Handwerke.Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren . Astronaut, Lokführer, Krankenschwester, Tierärztin, Sheriff oder Papst: Wenn Kinder eingeschult werden, haben sie meist genaue Vorstellungen von ihrem künftigen Traumberuf. Doch kurz vor der Schulentlassung haben viele plötzlich keine Idee mehr von ihrer beruflichen Zukunft. Damit die Berufswahl nicht zur Qual wird, macht sich die Kolpingsfamilie Emsbüren für das Projekt „kolping@school“ stark.

Im Rahmen einer Berufe-Rallye kooperiert die Kolpingsfamilie während des offenen Ganztagsschulbetriebs mit der Haupt- und der Liudger-Realschule. 25 Schüler der siebten bis neunten Klassen lernen über ein halbes Jahr hinweg sechs Emsbürener Handwerksbetriebe kennen.

„Die „kolping@school Berufe-Rallye“ bietet Jugendlichen Orientierung für eine Berufswahl, die Zukunft hat“, hofft Kolping-Diözesansekretär Markus Silies, und verweist darauf, dass die Idee in den Wurzeln des Kolpings als ehemaligem Gesellenverein verankert ist. „Wir setzen uns dafür ein, dass Bildung und Arbeit die Möglichkeit zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit bieten“, heißt es in den Leitsätzen der Kolpingjugend.

Mit im Boot der Kolpingsfamilie Emsbüren sitzen neben der Firma Paus, der Tischlerei Dankelmann, dem Bauunternehmen Jost-Westendorf und der Fleischerei Rohrbach auch die Bäckerei van Lengerich und Bußmann Heizung & Sanitär. Sie alle vermitteln den Jugendlichen nicht nur die Theorie ihrer Ausbildungsberufe, sondern laden gleich zum Mitmachen ein. Und während die Berufsanwärter in spe in der Backstube entsprechend der Saison Stutenkerle formten und unter den strengen Augen von Bäckermeister Carsten Fritzen in die Öfen schoben, gab Juniorchef Johannes Bußmann den Jugendlichen Tipps, wie man Kupferrohre mit Rohrschneider und Pressmaschine passend verarbeitet.

Lob für die Aktion

Und für die jungen Leute lohnt sich die Aktion gleich doppelt: Denn während ihrer Schullaufbahn müssen Realschüler 30 und Hauptschüler 80 berufspraktische Tage nachweisen. Realschülerin Maike Dupke hat bei Bußmann die Rohrzange geschwungen, während Hauptschüler Markus Heufes bei van Lengerich Brötchenduft geschnuppert hat. Beide sagen übereinstimmend: „Wir machen uns lieber vorher schlau, welcher Beruf Spaß macht und zu uns passt.“

 

Lingener Tagespost, 29.08.2011

Dauerlauf statt Mathe und Deutsch

Sponsorenlauf der Liudger-Realschule erbrachte 3800 Euro

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Stolzes Ergebnis: Beim zweiten Sponsorenlauf der Liudger-Realschule in Emsbüren wurden 3800 Euro „erlaufen“. Das Geld kommt zu gleichen Teilen der Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer und dem aktiven Förderkreis der Schule zugute. Das Foto zeigt von links: Ben Klöpper, Eileen Thyes, Franz Rosen, Hermann-Josef Pieper, Laura Senker, Jessica Pagel, Isa Willenbrock und Nina Wilbers. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. Dauerlauf und Schweiß statt Mathe, Deutsch und Englisch, aber jeder Schritt ein Gewinn: Zum zweiten Mal hat die Liudger-Realschule Emsbüren im Rahmen der Bundesjugendspiele zum Sponsorenlauf geladen, und rund 300 Kinder und Jugendliche schnürten die Laufschuhe für den guten Zweck. Lohn der Mühe waren 3800 Euro, die zu gleichen Teilen dem aktiven Förderkreis der Schule und der Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer zugute kommen.

Während der Scheckübergabe im Beisein der gesamten Schulgemeinschaft würdigte Schulleiter Hermann-Josef Pieper das sportliche Engagement und verwies darauf, dass man mit einem Ziel vor Augen und moralischer Unterstützung im Rücken ganz offensichtlich über unerschütterliche Ausdauer verfügen kann. Hermann-Josef Pieper gratulierte allen Schülerinnen und Schülern, die im Vorfeld Sponsoren im Verwandten- und Bekanntenkreis motiviert hatten, eine bestimmte Summe pro erlaufener Runde lockerzumachen, zu einer vorbildlichen Leistung. Besonderen Spendenreichtum bescheinigte er den jetzigen Klassen 6a, 6b und 7b sowie den Einzelstartern Ben Klöpper, Jessica Pagel und Laura Senker.

„Ihr könnt sicher sein, euer Einsatz bewirkt Gutes“, zeigte sich Franz Rosen, Initiator der Niedersachsenaktion für SOS-Kinderdörfer und bis vor Kurzem noch Lehrer an der Liudger-Realschule, begeistert von dem Einsatz „seiner“ Schülerinnen und Schüler. Und Isa Willenbrock als zweite Vorsitzende des Schulelternrats betonte: „Der Förderkreis sieht sich in der Verantwortung, die Schulgemeinschaft zu unterstützen. Ihr habt auch Verantwortung gezeigt und seid für eine Supersache ins Rennen gegangen.“

 

 Lingener Tagespost, 01.07.2011

Schüler mit viel Herz für Ghana

Klasse 10 a der Emsbürener Liudger-Realschule engagierte sich für Projekt

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Eine tolle Gemeinschaftsaktion und ein tolles Spendenergebnis: die 10 a der Liudger-Realschule Emsbüren. Foto: Anne Bremenkamp

Emsbüren. „10 a für Ghana“: So lautete das Motto der Klasse 10 a der Liudger-Realschule Emsbüren, die unmittelbar vor ihrer Schulentlassung noch einmal soziales Engagement, kreativen Ideenreichtum und anpackende Tatkraft bewies.

Zugunsten der Freiwilligenorganisation „loszuGhana“ hatten sich die 20 Jugendlichen einen ganzen Tag lang den verschiedensten Aufgaben gestellt und so auf vorbildliche Weise mehr als 1050 Euro gesammelt, die in Ghana für den Bau von Waisenhäusern bestimmt sind. Die Idee zu einem Projekttag für den guten Zweck entstand nach dem Besuch von Douglas Nkrumah Yaw, der die Freiwilligenorganisation „loszuGhana“ (www.loszughana.com) leitet und der 10 a das aktuelle Projekt Childrens Village vorstellte.

„Als wir auf dem Video gesehen haben, dass Menschen aus aller Welt anderen Menschen vor Ort helfen und dabei so voller Lebenslust und Enthusiasmus sind, hat uns das beeindruckt. Das wollten wir auf jeden Fall unterstützen“, war sich die Klassengemeinschaft einig. Schnell wurden beim Brainstorming Ideen gesammelt und die Werbetrommel gerührt.

„Es war ein Erlebnis, als Klassengemeinschaft ein letztes Mal gemeinsam eine so tolle Aktion gestartet und dabei von so vielen Spendern Unterstützung erfahren zu haben“, erinnerten sich die jungen Leute an eine intensive Zeit. Sie war geprägt von Autowaschaktionen, Pflasterarbeiten am Pfarrhaus, Gartenarbeit, Babysitten, Lose verkaufen, Kinderbelustigung im Rahmen eines Spaßnachmittags und noch vielem anderen mehr.

 Freunde geworden

 Immer mit von der Partie war auch Douglas Nkrumah Yaw, mit dem die Zehntklässler mittlerweile eine echte Freundschaft verbindet und der sich für das mitmenschliche Engagement der Jugendlichen mit Freundschaftsbändern und einem afrikanischen Essen bedankte. Unterstützt wurde die 10 a bei ihren vielfältigen Einsätzen von den Schulpraktikantinnen Alexandra Franke und Hannah Enking sowie von Klassenlehrerin Martina van Werde. Letztere zeigte sich begeistert von der Selbstständigkeit und Zielstrebigkeit, mit der ihre Schüler vorgegangen sind. Martina van Werde betonte: „Die Organisation und die Durchführung des Tags für Ghana waren hervorragend durchdacht und sind spitzenmäßig gelaufen. Die 10 a war einfach 1 a!“